Verfasst von: Enrico Kosmus | 9. Dezember 2012

Die letzten Augenblicke…

Pashupati_1Die letzten Augenblicke sind die wichtigsten. Am besten ist es, wenn die letzten Gedanken während der Klarheit auf den Dharma gerichtet sind. Wenn die Person, die stirbt, es wünscht, sich in Meditationshaltung für das Ausführen der Praxis aufzusetzen, dann gebt euer Bestes, sie dabei zu unterstützen. Praktizierende sind dafür bekannt, in dieser Haltung zu sterben. Wenn dies dann eintritt, lasst den Körper, so wie er ist und kontaktiert unverzüglich einen buddhistischen Lehrer. Wenn ihr Zugang zu Bildern des Buddha oder anderen Gottheiten habt, besonders jene, die eine Stütze oder Repräsentation für die persönliche Praxis der sterbenden Person sind, versucht sie verfügbar zu halten oder in Sichtweite des Bettes. Fotos des spirituellen Lehrers oder Mentors können ebenfalls sehr trostreich sein.
Im Allgemeinen werden Menschen in den letzten Wochen oder Tagen des Lebens sehr ruhig und zurückgezogen. Wenn dem so ist, respektiert diesen innerlichen Vorgang. Bringt Nahrung und Getränke dar, fragt darum, ob jemand helfen kann und macht euch verfügbar, um bei dem von Nutzen zu sein, was angebracht ist. Nichtsdestotrotz müssen Familie, Freunde und Krankenpfleger für den Vorgang des Dahingehens der sterbenden Person verfügbar sein und müssen ihr Bestes geben, die zu akzeptieren und zu unterstützen. Kontaktiert ein Hospiz zur Anleitung. Wenn der Tod plötzlich eintritt, können diese Anweisungen den Umständen der Situation angepasst werden. Verwendet, was immer ihr könnt. Wenn es nicht möglich ist, mit dem Körper in Kontakt zu treten oder ihn für den traditionellen Zeitraum der drei Tage zu Haus behalten, können die Familie und Freunde den Verstorbenen auf andere Weise weiterhin nützlich sein. All dies wird hier erklärt.
Traditionell werden buddhistische Anweisungen für den Übergangszustand während des Sterbevorgangs gegeben und für die 49 nachfolgenden Tage nach dem Tode gelesen. Dies zu hören, ist sehr förderlich, egal ob die Person noch lebt oder schon verschieden ist. Ihr findet sicher irgendwo eine Quelle für die Anweisungen, die unten aufgelistet sind. Praktizierende, Freunde oder Familienangehörige können dies laut lesen oder eine aufgenommene Version kann abgespielt werden. Besonders interessant ist der Abschnitt, der „Selbstbefreiung von Gewohnheitstendenzen“ genannt wird. Macht was immer ihr könnt und gebt euer Bestes, die benötigten Substanzen zusammenzutragen.

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Responses

  1. lieber enrico. fuer mich ist dieser blog eine gabe der liebe; ein geschenk von unermesslichem wert. danke! andi

    • gern geschehen, sei willkommen und erfreue dich daran!


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