Verfasst von: Enrico Kosmus | 18. Februar 2016

Keine Anpassung erforderlich!

Ein Interview mit der langjährigen Praktizierenden, buddhistischen Lehrerin und Übersetzerin Sangye Khandro

prayer-flags-484513_1920Der tantrische Buddhismus – das Vajrayana – muss nach Ansicht der amerikanischen Lehrerin und Übersetzerin Sangye Khandro nicht für westliche Menschen angepasst werden. Dennoch tun sich westliche Suchende oftmals schwer, die vollständige Übertragung und brauchbare Anweisungen zu finden. Oder sie kämpfen gegen kulturelle Missverständnisse, Übersetzungsprobleme und andere Hindernisse bei der Vollendung. Sie sieht diese Hindernisse getrennt von der Praxis selbst an, da egal ob man in Tibet oder im Westen auf sie trifft, kann sie ernsthaft Praktizierende erleuchten.
Tricycle berichtet schon seit langem über die Übertragungen des tibetischen Buddhismus an Praktizierende, die in Europe, den Vereinigten Staaten und anderswo leben. Oftmals müssen solche Konvertiten schwierige Entscheidungen treffen, da sie die Ziele und Rituale des Buddhismus gegen die intellektuellen Sitten und praxismäßigen Begrenzungen des westlichen Lebensstils abwägen. Aber Sangye Khandro bietet eine andere Perspektive, die der Traditionalisten.
Sie wurde in Oregon geboren und wuchs in Salt Lake City, Portland, Chicago und Hawaii auf. Nachdem sie im Jahre 1971 auf dem Landweg nach Indien gereist war, unterzog sie sich für sechs Monate einem intensiven Studium, das darin gipfelte, dass sie die Laiengelübde annahm. In den folgenden sieben Jahren kehrte sie jährlich nach Indien und Nepal zurück, um die Lehren zur Praxis des Vajrayana und der tibetischen Sprache zu erlernen, sowie um Übertragungen von ihrem Wurzel-Guru Dudjom Rinpoche und anderen hohen Lamas zu empfangen. Sie hat bisher mehrere Texte übersetzt, einschließlich „A Garland of Immortal Wishfulfilling Trees“ und „Generating the Deity“, sowie zusätzlich Kommentare und Liturgien. Sie widmet sich gegenwärtig ihrer Praxis, der Übersetzung und dem Leiten von Tashi Choling Retreat Center in Oregon, wo sie zusammen mit ihrem Partner und Mitarbeiter Lama Chonam lehrt.
Donna Lynn Brown, eine freiberufliche Journalistin und buddhistische Praktizierende hat kürzlich in Portland (Oregon) mit Sangye Khandro gesprochen.

Was hat dich befähigt, eine ernsthafte Praktizierende des Vajrayana zu werden?
Ich habe in jungen Jahren und gerade zur rechten Zeit die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, als die Tibetan Library for Works and Archives, die vom Dalai Lama geschaffen wurde, um tibetische Kultur zu bewahren und zu verbreiten, in Dharmasala (Indien) eröffnet wurde. Dort habe ich sowohl Sutra als auch Tantra gleich von Beginn an studiert. Nach ein paar Jahren habe ich dann beschlossen, dass ich auch die tibetische Sprache lernen muss. Im Laufe der Zeit war ich dann in der Lage, dass alles zusammenzubringen.

Glaubst du, dass das Vajrayana erfolgreich in den Westen übertragen wurde?
Ja und nein. Aber im Allgemeinen gibt es genügend vollauf kenntnisreiche Praxis, damit das Vajrayana im Westen verankert werden kann.
Vajrayana beruft sich auf drei Aspekte der Übertragung: die Ermächtigung oder Einweihung in die Praxis (dbang), die Leseübertragung des Textes (rlung) und die befreienden Anweisungen, wie man wirklich die Praxis ausführt (khrid). Wenn im Westen ein Lehrer vorbeikommt, dann bleiben diese drei Aspekte der Übertragung oftmals unvollständig. Weil es weit mehr Gelegenheiten für Ermächtigung gibt, kann ein Schüler zwar eine Ermächtigung empfangen, aber nicht die Übertragung und Anweisung. Der Vorgang ist dann nicht in Ordnung oder verbleibt unvollständig. Ich habe Leute praktizieren gesehen, ohne eine Kenntnis, wie sie es ordentlich machen oder sie aufgegeben haben aus Mangel an Anweisung. Die Schüler müssen Schritte unternehmen, alle drei Aspekte der Übertragung von einem qualifizierten Lehrer zu empfangen.

Welche falschen Auffassungen über Tantra haben Praktizierende im Westen?
Die Leute glauben manchmal, dass das Leben eines tantrischen Laienpraktizierenden recht einfach sei. Beispielsweise sehe ich Westler, obwohl sie recht neu sind, dass sie den Ngakpa-Zen – die Robe – eines Tantra-Praktizierenden tragen. Ich frage mich manchmal, ob sie überhaupt die Gelübde für diese Kategorie der Praxis kennen. Es gibt die grundlegenden Zufluchtsgelübde, d.h. die fünf Wurzelgelübde der Laienordination, dann die Bodhisattva-Gelübde, die auf die Erleuchtung zum Wohle aller Wesen fokussieren und schließlich die Vajrayana-Gelübde, die teilweise ziemlich schwierig sind. Alle diese Gelübde zu halten, ist ein schon selbst eine Praxis. Es kann sehr peinlich sein, diese Leute einen Zen tragen sehen, obwohl sie gleichzeitig nicht wissen, wie sie alle drei Ebenen der Gelübde halten. Wenn du alle diese eine Zeit lang hältst, dann mach dich auf und lege den Zen an!

Hat es andere Probleme in der Übertragung des Vajrayana gegeben?
Lass mich dir ein Beispiel dazu geben. Ein Abt, der mit meinem Partner Lama Chonam und mir arbeitet, kommt bald in die USA, um Dzogchen zu lehren. Er wird die Übertragung, die Leseübertragung und die Anweisungen geben. Aber es wird Einschränkungen für jene geben, die teilnehmen. Es ist sehr wichtig für ihn, dass keine akademischen Forscher dabei sind, außer sie sind hier um wirklich zu praktizieren. Er ist besorgt darüber, dass Westler diese Unterweisungen bekommen, dann in ihre Universitäten zurückkehren und dann außerhalb des Kontexts lehren oder darüber schreiben, was ihnen gegeben wurde. Das ist ein Problem im Westen und jene von uns, die eine ordentliche Übertragung verstehen, müssen darüber auch sprechen. Das muss sich aufhören.

Was ist mit den Herausforderungen bei der Übersetzung von Texten?
Probleme tauchen auf, wenn Übersetzer an tiefgründigem Material arbeiten, bevor sie es praktiziert haben. Beim Tantra sollte man nicht einfach einen Text vom Bücherregal nehmen und übersetzen, bloß weil man daran interessiert ist. Andere Probleme tauchen auf, wenn Leute Texte übersetzen, ohne mit einem qualifizierten tibetischen Gelehrten arbeiten. Jene von uns, die übersetzen wissen, dass ohne Hilfe wir oft nicht verstehen, was wir lesen. Wenn wir glauben, dass wir das tun, dann täuschen wir uns. Um ein spezielles Thema ganz klar zu verstehen, muss man sowohl mit einem praktizierenden Gelehrten zusammenarbeiten, als auch einige persönliche Praxiserfahrung mitbringen.

Glaubst du, dass Praktizierende Tibetisch lernen sollten, um die vollständige Übertragung zu bekommen?
Ich wünschte, sie würden es, aber es ist nicht praktizierbar. Und ich glaube, dass früher oder später alles ins Englische übersetzt werden wird. Sind wir schon dort? Nein. Wir sind noch immer Praktizierende. Aber wir können Vertrauen haben, dass die vollständige Übertragung irgendwann einmal in westliche Sprachen stattfinden wird.

Wie können Linien aufrechterhalten werden, angesichts dessen, dass die Leute heutzutage Traditionen und Praktiken mischen?
Die Leute werden Praktiken mischen – das wird so weitergehen. Alles was wir machen können ist, weiterhin beständig echte Linien anbieten, die wirklichen Segen tragen. Ich habe keine Zweifel darüber, dass die Wahrheit und Kraft ihrer zeitlosen Weisheit siegreich sein wird. Ich finde, dass ein paar Leute durch die Verwässerung dieser Dharma-Versionen entmutigt sind, weil sie keine Resultate erzielen. Später kommen sie dann zu mehr traditionellen Lehren, weil sie etwas Authentisches wollen.

Welche Aspekte der westlichen Kultur machen für uns schwer, das Vajrayana zu praktizieren?
Einfach der gewöhnliche Geist voller Konzepte. Das Vajrayana erfordert ein Vertrauen in das, was ungreifbar ist. Niemals siehst oder spürst du eine Weisheitsgottheit. Man muss eine reine Sicht bei den Phänomenen des Daseins kultivieren. Möglicherweise siehst du die Welt als reines Land, als Gottheit. Das ist für Menschen im Westen nicht immer einfach. Wir sind so voller Konzepte, so süchtig nach dem gewöhnlichen materialistischen Geist. Dennoch machen wir vielleicht tägliche Sitzungen, in denen wir Weisheitsgottheiten visualisieren und dazwischen fallen wir in die Gewöhnlichkeit hinab. Dann wird es wirklich schwer, Fortschritte zu machen.

Verstehen Menschen im Westen die körperlichen Aspekte der Vajrayana-Praxis?
Ja, wenn sie die Unterweisung von einem qualifizierten Lehrer bekommen haben. Die Ermächtigung erlaubt dir, die Verschleierungen und Befleckungen deines Körpers, sowie deiner Rede und deines Geistes zu bereinigen, sodass du dich selbst als Weisheitsgottheit visualisieren kannst. Körper, Rede und Geist sind nicht getrennt. Du arbeitest gleichzeitig mit ihnen. Wenn Leute die Anweisungen empfangen und ihnen folgen, dann werden sie es verstehen.

Welche Aspekte der tibetischen Kultur können die Menschen im Westen hinter sich lassen? Wie können wir mit der Hierarchie und dem Sexismus umgehen, die manchmal mit dem Dharma daherkommen?
Nun, wir müssen uns nicht in Chubas [traditionelle tibetische Gewänder] kleiden, um den Dharma zu praktizieren! Wir sollten nicht vorgeben, Tibeter zu sein. Trotzdem hat die tibetische Kultur viele wunderbare Qualitäten, bei der spirituellen Übung mitklingen, wie Bescheidenheit. Sich zu verbeugen, wie der Dalai Lama es macht, sodass du niedriger als dein Lehrer oder der Altar bist – ist das Kultur oder Dharma? Möglicherweise beides, aber wir können davon lernen.
Unter den tibetischen Praktizierenden sind die am meisten respektierten Leute jene Bescheidenen, die nicht in die Hierarchie eingebunden sind. Ich bin gerade letzte Woche aus Tibet zurückgekehrt und während ich dort war, habe ich das Mutter-Kloster von meinem Partner Lama Chonam besucht. Die federführenden Lehrer sitzen dort auf den niedrigsten Positionen. Ehrlich gesagt kommt eine Menge an Autoritätshörigkeit in den Dharma-Zentren von den Westlern selbst. Es ist einfach Streben nach Macht. Asiaten oder Westler – menschliche Wesen sind, was sie sind.
Deine Frage wegen dem Sexismus lässt mich an einen Besuch denken, den ich in Larung Gar in Ost-Tibet gemacht habe, wo es eine große, gutgehende Praxisgemeinschaft gibt. Ich habe dort sicher keinen patriarchalen Buddhismus gesehen. Es gibt dort mehr Khenmos [Äbtissinnen] als Khenpos [Äbte]. Die weiblichen Praktizierenden schmeißen den Laden. Der vorsitzende Lama von diesen zehntausenden Praktizierenden ist die Khandro Ani Mumtso, eine Nonne. Sie ist diejenige, die die Ermächtigungen für alle Übertragungen gibt. Niemand hat ein Problem damit. Es ist ganz selbstverständlich, dass dort Frauen die Männer lehren. Ich bin nicht damit einverstanden, dem tibetischen Buddhismus Sexismus vorzuwerfen. Während meiner Jahre mit den Tibetern bin ich wegen des Frauseins niemals benachteiligt worden – eigentlich das Gegenteil. Ganz von Beginn an wurde mir jede Gelegenheit geboten, zu lernen, manchmal sogar mehr als die Männer!

Wie sollten wir mit Lehrern umgehen, egal ob Asiaten oder Westler, die qualifiziert sind, sich aber manchmal schlecht verhalten?
Die Menschen im Westen sollten Tibeter nicht auf ein Podest setzen, auch wenn sie „Tulku“ oder „Rinpoche“ genannt werden. Halte deine Augen offen und schau die Qualitäten an, die die Lehrer zeigen. In Tagen wie diesen und in diesem Zeitalter sind Namen und Titel nicht mehr sehr bedeutungsvoll. Früher oder später wird dieser gesamte Prozess des Anerkennens von Tulkus irgendwie zu einem Ende kommen, weil die Struktur dafür verschwindet. Die großen Meister, die wirklich geeignet sind, solche Anerkennungen zu machen, sterben aus. Du weißt dann nicht mehr, wer wer ist. Das ist etwas, das Menschen im Westen nicht ganz verstehen. Wir glauben, wenn jemand einen Titel hat, dann ist er/sie qualifiziert.
Ein Lehrer sollte den Dharma die ganze Zeit über verkörpern, nicht nur während des Lehrens. Schüler müssen schlau genug sein zu unterscheiden, was nun der Fall ist. Beim Vajrayana solltest du dies wissen, bevor du eine Einweihung nimmst. Du solltest da nicht einfach hineinspringen und dich dann später in einer schlechten Lage vorfinden. Wenn das Verhalten eines Lehrers dir nicht passt, dann solltest du auf Abstand gehen. Frag auch die Tibeter. Du musst die Referenzen wie auch seine oder ihre Reputation bis ganz zurück prüfen.

Gibt es Unterschiede darin, wie Westler und Tibeter die Hingabe an den Guru praktizieren?
Die Tibeter werden praktischerweise damit geboren. Die Babys und Kinder sehen ihre Eltern voller Hingabe. Für uns ist das neu, also müssen wir es üblicherweise kultivieren. Du hörst gelegentlich von Beispielen, wenn Westler einen spirituellen Lehrer sehen und auf die Knie fallen und ihr Leben für immer ändert. Aber das ist nicht allgemein so. Im Gegenteil, viel Westler, die am Vajrayana interessiert sind, haben überhaupt keinen Guru. Das ist ein Problem. Um zu praktizieren, musst du eine offenherzige Hingabe an einen Guru haben. Das ist es, was dir Inspiration bringt, Quellen, die heutzutage selten sind. Wenn du also eine Verbindung zu einem qualifizierten Guru spürst, dann ergreife die Gelegenheit.

Bei dem Versuch, das Ego zu reduzieren, verschlimmern Lehrer manchmal unabsichtlich die schon geringe Selbstachtung eines Schülers? Wie können wir das Vertrauen aufbauen, dass wir benötigen, um unsere Praxis anzuregen?
Um Vajrayana zu praktizieren, musst du den Vajra-Stolz entwickeln. In der anfänglichen Phase der tantrischen Praxis, die Erzeugungsstufe genannt wird, gibt es drei Erfordernisse: 1) die Klarheit in der Visualisation; 2) die klare Erinnerung; und 3) den Vajra-Stolz. Klarheit in der Visualisation bedeutet, dass du dich auf die Weisheitsgottheit konzentrieren kannst, während die reine Erinnerung bedeutet, dass du dich an jeden Aspekt der Gottheit erinnern kannst. Der Vajra-Stolz erlaubt dir, dich mit den Qualitäten des Geistes zu identifizieren, die die Aspekte der Gottheit repräsentieren. Indem du sie als integralen Bestandteil von dir selbst siehst, erlangst du Vertrauen.
Wenn du in einer Praxissituation bist, wo du dich niedergeschlagen fühlst, dann musst du da raus. Lehrer, die zu unwirsch sind, sind nicht hilfreich – sie schaden. Wahre Vajra-Meister schaden ihren Schülern niemals. Wenn Lehrer strenge Sachen sagen, dann müssen sie wissen, dass ihre Schüler sie nehmen können. Die Leute haben unterschiedliche Fähigkeiten und ein guter Lehrer unterscheidet das. Es ist nicht mitfühlend, jeden gleich zu behandeln.

Funktioniert im Westen die tibetischen Ritualarbeit?
Ja, aber der Lehrer muss eine Praxis erklären, bevor ein Schüler darum bittet, sie auszuführen. Wenn die Bedeutung von jeder Methode klar ist, dann ist das, was du tust, mehr als nur ein Ritual. Es ist die Praxis, um die von dir gewünschten Resultate zu erlangen. Wenn Schüler das verstehen, dann werden sie das freudig machen.
Ein paar buddhistische Rituale handeln nicht von erleuchteten Wesen, sondern von weltlichen Wesen – Geistern. Der Verdienst solcher Rituale, bei denen man manchmal etwas diesen Geister gibt, ist gewaltig groß, weil sie keine Möglichkeit haben, ihrem schrecklichen Leiden zu entfliehen. Mit ihnen Verbindungen herzustellen, ist sehr machtvoll – und es funktioniert. Um das zu verstehen, müssen Westler Vertrauen in die Lehren des Buddha haben. Das ist sehr wichtig, diese Ritual im Westen nicht zu verhindern versuchen, weil sie bringen Nutzen.

Was ist die Rolle der Mönche und Nonnen?
Der Buddha lehrte, dass das Vorhandensein der klösterlichen Gemeinschaft lebenswichtig für die Stabilität seiner Lehre in der Welt ist. Das Mönchstum strampelt sich im Westen ab, weil die Unterstützung durch die Gemeinschaft vor Ort oft nicht gegeben ist. Aber ich glaube, das wird sich ändern. Ich glaube auch, wir müssen uns auch darauf ausrichten, der Laiengemeinschaft zu helfen, damit sie vorankommt und stärker wird. Dann können die Gemeinschaften der Laienpraktizierenden leben und mit den klösterlichen Gemeinschaften zusammenarbeiten.

Werden Westler, die Erleuchtung erlangt haben, letztendlich das Vajrayana an unsere Kultur anpassen?
Wir müssen einfach weitermachen mit dem Übertragen der Linien. Sie werden für alle Menschen funktionieren, so wie sie sind, unbeschadet von Kultur oder Sprache. Ja, an einem gewissen Punkt werden Westler vollständig erwacht sein. Das ist möglicherweise schon geschehen. Können wir sagen, dass es nicht so wäre? Ich habe Praktizierende auf ähnliche Weisen sterben gesehen wie die hohen Lamas, mit ihrem Bewusstsein einige Tage lang in ihren Körpern. Diese Praktizierenden haben den Dharma nicht modernisiert oder verwestlicht. Sie waren hingebungsvolle Schüler an ihre Lehrer und bescheidene, ernsthafte Praktizierende derselben Linie, die seit der Zeit des Buddha weitergegeben worden ist. Da ist keine Anpassung notwendig – keine Adaption. Weil Weisheit ist zeitlos.

Dieses Interview mit Sangye Khandro wurde von Donna Lynn Brown geführt und erschien im Magazin Tricycle am 10. Sept. 2015. Da es hilfreich erschien, hat der Ngak’chang Rangdrol Dorje (Enrico Kosmus, 2015) dies mit bestem Dank an alle Beteiligten ins Deutsche übersetzt. Möge es von Nutzen sein!


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